Ein gut eingespielter Austausch besteht zwischen der Pharmazeutischen Fakultät in Münster und dem Institut de la Chimie Pharmaceutique Albert Lespagnol in Lille. Organisationsaufwand und Verwaltungsaufwand sind für den Studenten minimal. Der Austausch ist im Erasmus- Programm eingegliedert. Dies bringt mehrere Vorteile mit sich, z.B. finanzielle Unterstützung und Hilfe bei der Beschaffung einer Unterkunft vor Ort. Außerdem organisiert das akademische Auslandsamt (Bureau de relations internationales) in Lille verschiedene Veranstaltungen für Erasmusstudenten, wie z.B. Sprachkurse, Museumsbesuche, Besichtigungen, etc..Zudem gilt (meist nur an Universitäten mit denen die Fakultät einen Erasmus-Vertrag hat), dass bestimmte dort erbrachte Leistungen euch hier voll oder zumindest teilweise anerkannt werden. Dies ist aber auf jeden Fall vorher mit dem zuständigen Professor hier in Münster abzuklären.Weitere Kooperationen der Pharmazie Münster bestehen mit der Universität Grenoble (Frankreich), Uni Sassari (Italien), Uni Palermo (Italien), Uni Valencia (Spanien), Uni Madrid (Spanien), Uni Kuopio (Finnland). Mit allen Universitäten hat die Fakultät einen Erasmus-Vertrag.
Wenn ihr Interesse an einem Auslandsaufenhalt habt, dann sprecht am besten den Auslandskoordinator (momentan: Dr.Frank C. Begrow, Institut für Pharmazeutische und Medizinische Chemie, Raum 48, Tel:33322, begrow@uni-muenster.de) der Fakultät an. Oder wendet euch einfach an uns.
Qualitative anorganische Analyse für Pharmazeuten und Naturwissenschaftler
von Wolfgang Werner, neu bearbeitet von Helge Prinz
Deutscher Apotheker Verlag
ISBN-10: 3-8047-2264-4
Chemie
Jander/Blasius: Lehrbuch der analytischen und präparativen anorganischen Chemie
von Joachim Strähle, Eberhard Schweda
S.Hirzel Verlag
ISBN-10: 3-7776-1388-6
Chemie
Mortimer: Chemie- Das Basiswissen der Chemie
von Charles E. Mortimer
Georg Thieme Verlag
Mit Übungsaufgaben: ISBN-10: 3-13-484309-9
Mit Übungsaufgaben und Lösungen: ISBN-10: 3-13-484308-0
Chemie
Analytik 1 - Qualitative pharmazeutische Analytik
von Eberhard Ehlers
Deutscher Apotheker Verlag
ISBN-10: 3-7692-2710-7
Chemie
Allgemeine und Anorganische Chemie
von Erwin Riedel
Walter de Gruyter Verlag
ISBN-10: 3-11-020277-8
2. Semester
Arzneiformlehre
Propädeutische Arzneiformenlehre
von Engelbert Graf, Harald Hamacher, Christian Beyer
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart
ISBN-10: 3-8047-1267-3
Arzneiformlehre
Arzneiformenlehre
von Paul H. List, Bernd W. Müller, Eberhard Nürnberg
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart
ISBN-10: 3-8047-1381-5
Biologie
Allgemeine Botanik
von Wilhelm Nultsch
Georg Thieme Verlag
ISBN-10: 3-13-383311-1
Biologie
Pharmazeutische Biologie 1 - Grundlagen und Systematik
von Eckhard Leistner, Siegmar-Walter Breckle
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart
ISBN-10: 3-8047-2230-X
Biologie
E.Reinhard: Pharmazeutische Biologie 1
von Ernst Reinhard
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart
ISBN-10: 3-8047-1785-3
Biologie
Systematik des Pflanzenreichs
von Dietrich Frohne, Uwe Jensen
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart
ISBN-10: 3-8047-1584-2
Biologie
Flora von Deutschland und angrezenden Ländern.
von Jost Fitschen, Otto Schmeil, Siegmund Seybold
Quelle und Meyer Bestimmungsbücher
ISBN-10: 3-494-01468-X
Chemie
Jander/Jahr: Maßanalyse
von Gerhart Jander, Karl Fr. Jahr, Gerhard Schulze, Jürgen Simon
Walter de Gruyter
ISBN-10: 3-11-017098-1
Chemie
Analytik 2 - Quantitative und instrumentelle pharmazeutische Analytik
von Eberhard Ehlers
Deutscher Apotheker Verlag
Kurzlehrbuch: ISBN-10: 3-7692-4160-6
Kurzlehrbuch und Prüfungsfragen: ISBN-10: 3-76-924630-6
Chemie
Grundlagen der quantitativen Analyse
von Udo R. Kunze, Georg Schwedt
Wiley VCH Verlag GmbH
ISBN-10: 3-527-32075-X
Physik
Physik für Mediziner und Biologen
von Wolfgang Hellenthal
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart
ISBN-10: 3-8047-2311-X
Physik
Physik für Pharmazeuten und Mediziner
von Ulrich Haas
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart
ISBN-10: 3-8047-1823-X
3. Semester
Biologie
Pharmazeutische Biologie 3. Mikroskopische Drogenmonographien der deutschsprachigen Arzneibücher
von Berthold Hohmann, Gesa Reher, Elisabeth Stahl-Biskup
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart
ISBN-10: 3-8047-1762-4
Biologie
Pulveratlas der Drogen der deutschsprachigen Arzneibücher
von Walter Escherich
Deutscher Apotheker Verlag
ISBN-10: 3-7692-4733-7
Chemie
Chemie für Pharmazeuten und Naturwissenschaftler
von Dieter Hänssgen, Theophil Eicher, Manfred Abel
Deutscher Apother Verlag
ISBN-10: 3-7692-2323-3
Chemie
Lehrbuch der organischen Chemie
von Hans Beyer, Wittko Francke, Wolfgang Walter
S. Hirzel Verlag Stuttgart
ISBN-10: 3-7776-1221-9
Chemie
Organische Chemie
von K. Peter C. Vollhardt, Neil E. Schore
Wiley VCH Verlag GmbH
ISBN-10: 3-527-32493-3
Chemie
Organisch chemisches Praktikum
von von Reinhard Brückner, Hans-Dieter Beckhaus, Stefan Braukmüller, Jan Dirksen, Dirk Goeppel, Martin Oestreich
Spektrum Akademischer Verlag
ISBN-10: 3-8274-1982-4
Chemie
Organikum
von Klaus Schwetlick
Wiley VCH Verlag GmbH
ISBN-10: 3-527-32292-2
4. Semester
Pharmazeutische Instrumentelle Analytik
Instrumentelle pharmazeutische Analytik
von Gerhard Rücker, Michael Neugebauer, Günter Georg Willems
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart
ISBN-10: 3-8047-2397-7
Pharmazeutische Instrumentelle Analytik
Pharmazeutische Analytik
von Hermann J. Roth, Gottfried Blaschke
Deutscher Apotheker Verlag
ISBN-10: 3-7692-2340-3
Biologie
Teedrogen und Phytopharmaka
von Max Wichtl
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart
ISBN-10: 3-8047-1854-X
1. Staatsexamen
Zusätzlich zu den bereits erwähnten Büchern sind noch zu empfehlen:
Chemie
Chemie 1 - Allgemeine und anorganische Chemie
von Eberhard Ehlers
Deutscher Apotheker Verlag
ISBN-10: 3-7692-3214-3
Chemie
Chemie 2 - Organische Chemie
von Eberhard Ehlers
Deutscher Apotheker Verlag
ISBN-10: 3-7692-3515-0
Physik
Physik
von Andreas Barth, Klaus-Dieter Ziegengeist
Deutscher Apotheker Verlag
ISBN-10: 3-7692-3310-7
ACHTUNG: Das 2. Staatsexamen ist eine mündliche Prüfung. Die Schwerpunkte dieser Prüfung sind daher von eurem Prüfer (ein Professor unserer Uni) abhängig. Daher solltet ihr auf jeden Fall darauf achten, ob ein Buch für das 2. Staatsexam inhaltlich ausreichend ist! Es kann vorkommen, dass in den Vorlesungen besprochene Themen in einem Buch garnicht wieder zu finden sind. Auch der umkehrte Fall ist möglich: Ein Thema ist in einem Buch viel zu ausführlich beschrieben.
In einigen Nebenfächer ist natürlich auch das Skript völlig ausreichend.
5. Semester
Biochemie
Biochemie und Pathobiochemie
von Georg Löffler, Petro E. Petrides, Peter C. Heinrich
Springer
ISBN-10: 3-540-32680-4
Biochemie
Biochemie
von Jeremy M. Berg, Lubert Stryer, John L. Tymoczko
Spektrum Akademischer Verlag
ISBN-10: 3-8274-1800-3
Chemie
Arzneistoffanalyse
von Kurt Eger, Reinhard Troschütz, Hermann J. Roth
Deutscher Apotheker Verlag
ISBN-10: 3-7692-3761-7
Chemie
Arzneistoffe
von Hermann J. Roth, Helmut Fenner
Deutscher Apotheker Verlag
ISBN-10: 3769226143
Immunologie
Immunologie: Grundlagen und Wirkstoffe
von Angela Vollmar, Theodor Dingermann
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart
ISBN-10: 3-8047-2189-3
6. Semester
Pharmazeutische Technologie
Lehrbuch der Pharmazeutischen Technologie
von Kurt H. Bauer, Karl-Heinz Frömming, Claus Führer
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart
ISBN-10: 3-8047-2222-9
Pharmazeutische Technologie
Pharmazeutische Technologie
von Rudolf Voigt
Deutscher Apotheker Verlag
SBN-10: 3-7692-3511-8
7. Semester
Biologie
Pharmazeutische Biologie 2: Biogene Arzneistoffe und Grundlagen von Gentechnik und Immunologie
von Hildebert Wagner, Angelika Vollmar, Andreas Bechthold
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart
ISBN-10: 3-8047-1997-X
Pharmakologie
Mutschler
von Ernst Mutschler, Gerd Geisslinger, Heyo K. Kroemer, Peter Ruth, Monika Schäfer-Korting
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart
ISBN-10: 3-8047-1952-X
Pharmakologie
Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie
von Klaus Aktories, Ulrich Förstermann, Franz Hofmann, Wolfgang Forth
Urban & Fischer Bei Elsevier
ISBN-10: 3-437-44490-5
Während des Grundstudiums muss der Studierende ein zweimonatiges Praktikum außerhalb der Universität (Famulatur) absolvieren. Da im Semester dazu keine Möglichkeit besteht, findet die Famulatur in der vorlesungsfreien Zeit statt. Die meisten Studenten teilen die 8wöchige Famulatur auf 2x4 Wochen auf. Mindestens vier Wochen müssen davon in einer öffentlichen Apotheke (keine Zweigapotheke) absolviert werden. In den anderen vier Wochen kann der Studierende sich seine Stelle beliebig aussuchen (Krankenhausapotheke, pharmazeutische Industrie, Bundeswehrapotheke, Arzneimitteluntersuchungsstelle,...). Es besteht sogar die Möglichkeit 4 Wochen ins Ausland (EU) zu gehen. PTAs brauchen keine Famulatur zu absolvieren, da sie mit den Grundkenntnissen der Pharmazie im Rahmen ihrer Ausbildung sicherlich schon vertraut sind.
Während der Famulatur soll der Studierende Einblicke in die Betriebsabläufe, Organisation, Rechtsvorschriften und Tätigkeiten der Apotheken bekommen. Außerdem soll ihm aufgezeigt werden, welche Möglichkeiten nach dem Studium für ihn offenstehen. Somit soll die spätere Berufswahl erleichtert und die Motivation während des Studiums erhöht werden, da der Studierende Bezüge zu den Inhalten des Pharmaziestudiums herstellen kann...
Famulaturbescheinigung gibt es hier zum Download: pdf-Format (Adobe Acrobat Reader) gif-Format (öffnet jeder Browser) doc-Format (Microsoft Word)
Münster ist nicht umsonst eine der beliebtesten Universitätsstädte Deutschlands.Es gibt viele verschiedene Angebote, die man als Student wahrnehmen kann.
Zum einen ist da der Hochschulsport. Da man als Pharmazeut/in die meiste Zeit im Hörsaal, in der Mensa oder am Schreibtisch sitzt und nachmittags im Labor steht, bietet der HSP eine gute Möglichkeit auch mal körperlich aktiv zu werden und sich psychisch zu entspannen. Es gibt eine riesige Auswahl an Sportarten, so dass für jeden etwas dabei sein dürfte. Link siehe unten.
Des weiteren ist auch des abends in Münster immer etwas los. DER Ausgehtag in Münster ist Mittwoch. Eine kleine Liste an Kneipen und Discos ist unter dem Link unten zu finden.
Natürlich gibt es auch Ermäßigungen fürs Kino, wenn ihr euren Studentenausweis dabeihabt. Außerdem wird jeden Mittwoch in einem Hörsaal auf einer großen Leinwand ein relativ aktueller Kinofilm gezeigt. Das ganze kostet dann nur 2€.
Für weitere Infos und Termine ( Veranstaltungen, etc.) schaut einfach in die nadann, DAS Werbe- und Eventmagazin für Studenten. In der nadann stehen im übrigen auch Wohnungsmarktanzeigen und sonstiges. Die Internetseite der nadann findest du unten auf dieser Seite.
Zwischen dem zweiten und dritten Staatsexamen muss jeder Pharmazeut ein Praktisches Jahr ablegen. Allgemeine Informationen, empfehlenswerte Ausbildungsapotheken und die PJ-Boerse (Angebote von Apotheken, die Praktikanten suchen) findet ihr hier.
Auf der Seite des BPhD stehen außerdem folgende Dateien rund ums Praktische Jahr zum Download bereit:
1. Checkliste PJ
2. PJ-Ratgeber
3. PJ-Mustervertrag
4. Vorläufige Bescheinigung über die praktische Ausbildung
5. Bescheinigung über die praktische Ausbildung
6. Fragebogen für fertige PJ'ler zur Bewertung ihrer Ausbildungsapotheke
7. Vorlage für einen Erfahrungsbericht fürs PJ im Ausland
Zu finden sind sie hier.
Die einzelnen Apotheken bilden im PJ unterschiedlich (gut) aus. Daher hat der BPhD sich entschlossen, mit verschiedenen Herangehensweisen das Finden besonders guter Praktikumsstätten zu erleichtern:
1.
Auffinden der besten Prakikumsstelle des Jahres
2.
Erfahrungsberichtbörse PJ-Stätten
3.
Kommissionsarbeit mit der ABDA auf Grundlage des BPhD-Antrages an den Deutschen Apothekertag 2000 zur Schaffung von Qualitätsstandards der Ausbildung im PJ (vergleiche Pressearchiv)
Die Fachgruppe WIV-Apotheker - Apotheker in Wissenschaft, Industrie und Verwaltungen sowie die Fachgruppe Industriepharmazie der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) haben außerdem ein 48-seitiges Dokument mit dem Namen "Pharmazeutische Tätigkeitsfelder außerhalb der Apotheke" erstellt, was ihr hier finden könnt: Link.
Du hast vor nach Münster zu kommen und hast bisher woanders Pharmazie studiert hast?
An dieser Stelle möchten wir uns als Fachschaft ein bisschen Arbeitsentlastung schaffen, da uns immer mehr Anfragen erreichen, wie das denn so wäre, wenn man nach Münster wechseln möchte.
Deswegen nutze bitte die hier gegebenen Infos aus, bevor du dich direkt an uns wendest! (Was natürlich trotzdem erlaubt ist!)
ABER ZUNÄCHST EIN SEHR WICHTIGER HINWEIS, DER UNUMSTÖßLICH FESTSTEHT:
In Münster kann man definitiv keine EINZELNEN Kurse machen, weil die evtl. an der eigenen Uni nicht geschafft wurden oder schon im Vorhinein als zu schwer erachtet werden!
Da springen die Verantwortlichen bei uns hier im Dreieck, weil Sie einen solchen "Praktikumstourismus" - genau wie wir Fachschaftler - nicht tolerieren können.
Falls du aber einen kompletten Wechsel nach Münster durchziehen möchtest, dann funktioniert das wie folgt:
In dem Semester, in das du einsteigen möchtest, muß ein Platz für Dich frei sein!
Das kann man vorher natürlich nicht wissen! Deshalb einfach nicht davon stören lassen und direkt mit dem nächsten Punkt weitermachen!
Der einzige Weg für eine Bewerbung geht über das Studierendensekretariat der WWU Münster. Dort findet man auch weitere nützliche Informationen.
Falls du noch weitere Fragen haben solltest, kannst du dich entweder an uns Fachschaftler per eMail oder im Forum wenden oder du sprichst mit unserem Studienfachberater Herrn Prof. Müller. Die zugehörigen Kontaktdaten sind folgende:
Herr Prof. Dr. Klaus Müller
Institut für Pharmazeutische und Medizinische Chemie
Hittorfstraße 58-62
48149 Münster
Wir hoffen, dass wir dir weiterhelfen konnten und würden uns freuen, wenn Du unsere "große Familie" hier in Münster bereicherst!
Alles Gute für die Bewerbung!
Jeder angehende Student hat sich bestimmt schon gefragt, wie er sein Studium finanzieren soll. Es gibt natürlich die Möglichkeit Bafög zu beantragen, falls das Gehalt der Eltern nicht ein gewisses Maximum übersteigt. Aber außer Jobben und Finanzierung durch die Eltern/Verwandten gibt es noch eine weitere Möglichkeit an Geld zu kommen: Das Stipendium!
Da denkt wahrscheinlich jeder erst einmal an amerikanische Filme, in denen Basketball-, Baseball- oder Football-Spieler ein Stipendium dafür bekommen, dass sie in der Mannschaft einer bestimmten Uni mitspielen. Meist trotz mäßiger Noten!
Oder man denkt an irgendwelche Genies, und glaubt deshalb nie daran, selber ein Stipendium zu bekommen.
weit gefehlt!
Zwar fordern Stiftungen (so werden oft die Institutionen bezeichnet, die Stipendien vergeben) relativ gute Noten. Trotzdem wird mindestens genauso viel Wert auf soziales, gesellschaftliches, kirchliches oder politisches Engagement gelegt.
Die größte Hürde ein Stipendium zu erhalten ist der recht hohe bürokratische Akt der Bewerbung. Es müssen z.B. jede Menge Bescheinigungen, teils sogar beglaubigt, vorgelegt werden. Ist jedoch der erste Schritt getan, läuft vieles wie von selbst und man kann darauf warten und hoffen, dass man es geschafft hat.
In Deutschland gibt es die verschiedensten Stiftungen zur Studienförderung. Die bekanntesten haben einen politischen, kirchlichen oder wirtschaftlichen Hintergrund und verlangen bei der Bewerbung oft Engagement in eben diesen Bereichen.
Hast du Interesse dich für ein Stipendium zu bewerben?
Dann haben wir hier einige Internetseiten aufgelistet, bei denen du weitere Informationen zu den einzelnen Stiftungen und der Bewerbung findest.
Wenn du dich für eine Stiftung entschieden hast, dann bewirb dich einfach! Du hast nichts zu verlieren, aber jede Menge zu gewinnen, falls du Erfolg haben solltest! Denn das Geld das du bekommen würdest, muss i.d.R. nicht zurückzahlen. Außerdem bieten die meisten Stiftungen ein studienbegleitendes Programm mit Kursen und Seminaren an.
WANN ist eine Bewerbung möglich?
Das hängt ganz von der Stiftung ab. Bei manchen kann man sich bereits direkt nach der Schule bewerben, andere hätten gerne, dass man sich erst für das 3. Fachsemester bewirbt. In den meisten Fällen ist jedoch eine Bewerbung ausgeschlossen, wenn man bereits im Hauptstudium ist.
Wer also Interesse an einem Stipendium hat, sollte sich zunächst sorgfältig informieren.
Bei Fragen kannst du dich am besten an die Studienberatung der Uni wenden oder, falls die Fragen nicht zu speziell sind, erst mal an die Fachschaft!
Die Pharmazie gehört als Wissenschaft von den Arzneimitteln zu den Naturwissenschaften.
Der Pharmazeut (Apotheker) ist als Arzneimittelfachmann für die Entwicklung, Herstellung, Prüfung und Lagerung von Arzneistoffen und Arzneimitteln sowie für deren pharmazeutische und pharmakologische Beurteilung und Risikoerfassung zuständig. Eine wichtige Aufgabe besteht darüber hinaus in der Beratung von Arzt und Patient bei der Abgabe von Arzneimitteln und der allgemeinen Gesundheitsfürsorge.
Zuverlässigkeit, Genauigkeit, Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind ebenso unabdingbare Voraussetzungen für die Ausübung des Berufs wie die Bereitschaft und Fähigkeit, mit hilfsbedürftigen Menschen umzugehen. Ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein erfordert zum Beispiel der Umgang mit stark wirksamen Giften, wie Cyaniden oder mit zur Abhängigkeit führenden Pharmaka wie Kokain oder Morphin, die dem Apotheker leicht zugänglich sind.
Inhalte:
Das auf vier Semester angelegte Grundstudium vermittelt Grundlagen in den Fächern Chemie, Biologie, Physikalische Chemie, Mathematik und Physik unter Berücksichtigung der Pharmazeutischen Analytik, Pharmazeutischen Biologie, Pharmazeutischen Chemie und Pharmazeutischen Technologie. Das Grundstudium schließt mit dem Ersten Abschnitt der Staatlichen Prüfung (1. Staatsexamen) ab.
Im Hauptstudium erhält der Studierende vom fünften bis zum achten Semester eine vertiefte Ausbildung in den Fächern Pharmazeutische Biologie, Pharmazeutische Chemie, Pharmazeutische Technologie, Pharmakologie und Toxikologie. In diesem Teil des Studiums geht es nicht allein um die Vermittlung von anwendungsbezogenem Wissen, sondern von integralem Wissen, das den Apotheker befähigt, Arzneientwicklungen der Zukunft zu verstehen und zu bewerten. Das Hauptstudium endet mit dem Zweiten Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung (2. Staatsexamen).
Fester Bestandteil des Grund- und Hauptstudiums sind praktische Lehrveranstaltungen, in denen der Studierende Fertigkeiten in experimentell ausgerichteten Tätigkeitsfeldern des Apothekers erwirbt.
Im Anschluss an das Hauptstudium erfolgt eine einjährige außeruniversitäre praktische Ausbildung. Davon muss ein halbes Jahr in der öffentlichen Apotheke gearbeitet werden, das restliche halbe Jahr kann wahlweise in einer Apotheke, einem öffentlichen Krankenhaus, in einer Bundeswehr-Apotheke, in der Industrie oder an der Universität verbracht werden. Die praktische Ausbildung endet mit dem Dritten Abschnitt der Staatlichen Prüfung (3. Staatsexamen). Erst dann hat der Studierende den Abschluss als Pharmazeut erreicht und kann die staatliche Approbation als Apotheker beantragen. Je nach Eignung besteht nach der Zweiten Staatlichen Prüfung die Möglichkeit zur Promotion (Dr. rer. nat.)
Während des Grundstudiums hat der Studierende in der vorlesungsfreien Zeit ein zweimonatiges außeruniversitäres Praktikum (Famulatur) zu absolvieren, mindestens vier Wochen davon in einer öffentlichen Apotheke. In dieser Zeit erhält der Studierende Einblicke in die Betriebsabläufe, Organisation, Rechtsvorschriften und Tätigkeiten der Apotheken.
Die Pharmazie ist eines der wenigen Studienfächer, das naturwissenschaftliche und medizinische Ausbildungsinhalte zusammenfasst. Dementsprechend weist sie Berührungspunkte zu den Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik sowie Mathematik und Medizin auf.
Beruf- und Tätigkeitsfelder:
Das Studium der Pharmazie vermittelt Apothekern Kenntnisse für alle Arbeitsfelder, in denen sie nach der Approbation tätig sind. Zu diesen gehören öffentliche Apotheken, Bundeswehrapotheken, Krankenhausapotheken, die pharmazeutische Industrie, staatliche Arzneimitteluntersuchungsämter und Hochschulen.
Zulassungsbedingungen und Bewerbungsverfahren:
Das Fach Pharmazie (STEX) ist derzeit (Stand: Sommersemester 2006) zulassungsbeschränkt im Allgemeinen Auswahlverfahren der ZVS nach den Kriterien Leistung (Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung) und Wartezeit (eingeschlossen ist - bei bundesweiten Verfahren - ein Auswahlverfahren der Hochschulen). Informationen zum Numerus clausus (NC) findest du unter http://www.zvs.de/